Mariobartoli

23. Oktober 2019, gepostet in AllgemeinAlles Neu macht der Herbst… Wilkommen zurück!

366 Wochen und 5 Tage

…sind vergangen, seit ich das Bloggen auf meinem ersten WordPress-Blog an den Nagel gehangen hatte. Satte 7 Jahre und 10 Tage, ist das zu glauben? Nö. Natürlich hatte das damals so seine lieben Gründe. Wie so vieles im Leben. letztlich fehlte vor allem die Muse. Jedoch habe ich mir bis heute zumindest eines erhalten können: die ewige Lauferei. Zwar hatte ich meinen Bewegungsdrang in den letzten Jahren ebenfalls häppchenweise zurück geschraubt (ja, auch auch das hatte seine Gründe), doch gänzlich mit dem Laufen aufhören? Nääää! Und das ist auch gut so.

Warum fange ich also wieder an zu bloggen?

Meinereiner ist wieder am Start, und Ich hab große Lust, munter drauf los zu schreiben! Wie in den guten alten Zeiten eben. Es juckt halt wieder in den Fingern. Ich gebe zu, in der Vergangenheit wurde ich in regelmässigen Abständen von nahen Angehörigen, Freunden und Bekannten darin bestärkt, doch endlich wieder Geschichten zu schreiben. Zudem wurde der innere Schreib-Drang aber auch immer nachdrücklicher. Nun ist es also endlich soweit, ich werde wieder beides miteinander vereinen: Laufen + Bloggen. Es wird Laufberichte, aber auch andere Kurzgeschichten geben. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze insgesamt entwickeln wird. Parallel wird am Blog gefeilt. Recht schlicht soll er bleiben und nicht überladen wirken. Alles eben step by step. Alles auf Anfang. Und ihr seid von Anfang an dabei. Klingt doch erst mal nach nem Plan, oder?

Altes…

Also, was habe ich mir für den Anfang so gedacht? Um mein Blog-Comeback zu starten, werde ich zunächst die Neuauflage einer damals recht gern gelesenen Beitrags-Reihe starten. Vielleicht erinnern sich manche ja noch daran, wie ich meinen allerersten Ultramarathon in Form eines sehr langen Berichts aufgearbeitet hatte? ich gebe ja zu, es ist wirklich lang her. 91 Monate und 14 Tage. Kommt jetzt ja nicht auf die Idee, das nachzuprüfen! Erinnert Ihr Euch noch an „Brocken-Challenge 2012 – eine ultrakurze Laufgeschichte von Mario Bartkowski“? Der Veranstalter des Brocken-Challenge-Ultramarathons hatte neben vielen anderen eiskalten Erlebnisberichten auch meinen Laufbericht damals auf obiger Webseite verlinkt – mit folgender Anmerkung:

last but not least:
Zu einem langen Lauf gehört auch ein
langer Bericht. Ein sehr langer, um ehrlich zu sein, ca. 1 Seite / km! Das war das Credo von Mario nach seinem ersten Ultra. Noch vor dem Rennsteiglauf war er mit dem Fortsetzungs-Roman fertig.

brocken-challenge.de

Richtig gelesen: tatsächlich verteilte sich der Laufbericht, welchen ich zwischen dem 09. März 2012 und 05. Mai 2012 häppchenweise veröffentlicht hatte, am Ende auf 17 mächtig langen Blog-Beiträgen. Umgerechnet kam ich damals tatsächlich auf weit über 80 DIN A4-Seiten. Der erste Ultra hatte einen bemerkenswerten Eindruck bei mir hinterlassen – sowohl in physischer als auch psychischer Hinsicht. Damals war es einfach nur ein tolles Gefühl von Befreiung gewesen, mich mit diesem langen Lauf intensiv auseinanderzusetzen, meine Gedanken freien Lauf zu lassen und diese letztlich zu bloggen. Aber liest heutzutage noch jemand derart lange Beiträge? In jedem Fall, das beweisen mittlerweile tausende Laufberichte sowie hunderttausende Fotos allein auf marathon4you.de, wo auch ich über die letzten Jahre einige davon beisteuern durfte.

…und Neues

Irre viele Lauf-Blogs gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Man könnte gar meinen, halb Europa läuft sich die Füße wund! Sollte ich mich davon abschrecken lassen? Hätte ich mal besser ab meiner allerersten Laufeinheit am Ball bleiben und kontinuierlich bloggen sollen? Vielleicht. Immerhin laufe ich schon seit rund acht Jahren. Glücklicherweise sind wir Läufer jedoch ein ausgesprochen individuelles Fußvolk. Jeder schreibt seine Geschichten eben vollkommen anders. Aber eines haben wir gemeinsam: dieses Kribbeln in den Füßen, aufzustehen und mal eben los zu laufen! Und das spürt man, wenn man vergangene und aktuelle Beiträge von Läuferinnen und Läufern liest. Und ich? Nunja, ich werde demnächst meinen Senf (auch wieder) dazu geben. So hab ich mir das vorgestellt.

Also: Chacka?

Oh, wartet mal ab! Im laufe des Tages werde ich die Neuauflage des oben erwähnten Fortsetzungs-Romans veröffentlichen und streue somit ein klein wenig Retro-Flair in diesen noch jungfräulichen Lauf-Blog. Meine eindringliche Warnung von damals gilt bis heute, ich zitiere:

[…] „So kann es vorkommen, das sich Textpassagen durchgeknallt, verrückt, abstrus,scherzhaft, ernst oder emotional lesen werden.“ […]

mariobartoli.wordpress.com

Der Bericht liest sich natürlich immer noch absolut impulsiv, dynamisch und temperamentvoll – eben mariomässig vollkommen durchgeknallt! Aber das war schon immer so gewollt, so ticke ich halt und letztlich wollt ihr das ja auch genauso lesen…sonst wärt ihr nicht hier gelandet, oder? Grins…

Bis in Bälde,

Mario

verfasst von mariobartoli

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